Landing Pages für Einsteiger: Was darauf gehört – und was nicht

Möchten Sie Besucher in Leads umwandeln? Dann brauchen sie eine gute Landingpage. Schlechte Landingpages sorgen für enttäuschte Besucher; in weiterer Folge kommt es zu einer extrem hohen Absprungrate. Doch was macht eine gute Landingpage aus und was sollten Sie unbedingt vermeiden? Können Sie tatsächlich – mit wenigen Tricks – dafür sorgen, dass die Konversion und damit der Umsatz gesteigert wird?

Welche Absichten werden mit einer Landingpage verfolgt?

Eine Landingpage ist nichts anderes als eine gewöhnliche Marketingseite, die ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung vorstellt, wobei der Anbieter Kontaktdaten des Interessenten erhält, um einen Lead generieren zu können. Klickt der Interessent auf eine Google AdWords Werbung oder einen Banner, die ein Produkt anbieten, erwartet der Interessent auf der Landingpage natürlich auch eine Produktbeschreibung und mitunter ein Angebot. Der Betreiber sollte daher ein Kontaktformular oder auch eine Bestellmöglichkeit einrichten, damit der Interessent auch das Produkt bestellen kann; ein Online-Shop stellt ebenfalls eine sinnvolle Möglichkeit dar. Fakt ist: Mit der Landingpage wird die Absicht verfolgt, dass der Besucher in weiterer Folge zu einer Aktion animiert wird, die im weiteren Schritt zu mehr Umsatz führt. Damit es zu einer Umsatzsteigerung kommt, muss die Landingpage natürlich überzeugen; der Seitenbetreiber sollte daher verschiedene Aspekte berücksichtigen, damit es nicht zum gegenteiligen Effekt kommt und am Ende nur eine hohe Absprungrate dokumentiert werden konnte.

Warum die Überschrift die halbe Miete ist

Der Leser entscheidet innerhalb von Sekunden, ob er sich für das Angebot interessiert oder nicht. Aus diesem Grund ist die Überschrift bereits die halbe Miete. Die Headline muss zum zentralen Eye-Catcher werden. Der Besucher muss – innerhalb von Sekunden – angesprochen werden und das Gefühl bekommen, dass ihm gerade ein unvergleichbares Angebot gemacht wurde. Eine gute Headline und eine gut strukturierte Seite sind definitiv die zwei Hauptkriterien, warum die Besucherzahlen steigen und in weiterer Folge eine Umsatzsteigerung dokumentiert werden kann.

Der gut strukturierte Aufbau

Die Landingpage sollte keinesfalls chaotisch oder unordentlich wirken. Wie auch eine Zeitungsseite, sollte die Landingpage eine Struktur aufweisen und eine zentrale Botschaft vermitteln. Die Überschrift fängt den Besucher; der Teaser hilft dabei, einen kurzen Einblick zu bekommen. Hat der Besucher nach dem Teaser die Seite noch immer nicht verlassen, hat der Seitenbetreiber bereits fast alles richtig gemacht. Der Besucher liest weiter und interessiert sich für den Text.

Rechtschreibfehler können die Besucher von der Seite vertreiben

Der Text soll die wichtigsten Merkmale des Produkts in den Vordergrund stellen und verständlich erklären, welche Leistungen geboten werden. Dabei spielt aber nicht nur die Verständlichkeit des Textes eine Rolle, sondern auch die Rechtschreibung. Fehler können passieren, sollten aber keinesfalls in der Art und Weise präsent sein, dass der Besucher über zahlreiche Rechtschreibfehler stolpert. Am Ende wird ein unseriöser Eindruck vermittelt; mittels Rechtschreibkorrekturen ist es möglich, dass etwaige Fehler – bevor der Text hochgeladen wird – ausgebessert werden können. Ist der Verfasser des Textes unsicher, sollte er mitunter eine andere Person kontaktieren, die den Text Korrektur liest, sodass noch etwaige Verbesserungen gemacht werden können.

Kurze Ladezeiten sorgen für mehr Besucher

Im Internet gibt es dermaßen viele Webseiten, dass der Seitenbetreiber einen enormen Konkurrenzkampf bestehen muss. Ein Kampf, den er verliert, wenn die Seite extrem lange Ladezeiten aufweist. Nur dann, wenn der Besucher schnell weitergeleitet wird und innerhalb von Sekunden eine perfekt aufgebaute Internetseite vor sich hat, wird er auch auf der Seite bleiben. Lange Ladezeiten garantieren dem Seitenbetreiber hingegen, dass der Besucher relativ schnell das Fenster schließen wird. Heutzutage möchte kein Benutzer länger als ein paar Sekunden warten, bis er endlich den Seiteninhalt präsentiert bekommt – heute zählt die Schnelligkeit!

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Videos erklären die Funktion, während Bilder die Unterschiede definieren

Die Landingpage muss – wie bereits erwähnt – übersichtlich sein. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Videos und Bilder, die sich auf der Seite befinden, auch gefunden werden. Während Bilder inspirieren, sollen Videos in weiterer Folge das Produkt erklären. Videos sind vor allem dann ratsam, wenn es sich um ein eher unbekanntes Produkt handelt. Sieht der Besucher das Produkt in Verwendung, kann er sich mitunter etwas unter den gebotenen Leistungen vorstellen, während Bilder der reinen Inspiration dienen. Bilder sind dann empfehlenswert, wenn die Anwendung klar ist, jedoch diverse Unterschiede hervorgehoben werden sollen. Auch hier gilt, dass der Seitenbetreiber die Ladezeiten berücksichtigt. Vor allem hochauflösende Bilder und Videos sorgen dafür, dass es mitunter ein paar Sekunden länger dauert, bis die Seite zur Gänze geladen ist.

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