IB-IT Development GmbH – blauer Stier
AIKI · FORSCHUNG AN DER ZUKUNFT DER UNTERNEHMENSSOFTWARE

Software, die ihre Geschichte versteht. Und ihre Zukunft mitgestaltet.

Wir erforschen eine Zukunft, in der Unternehmenssoftware ihr gewachsenes Wissen bewahrt, aus der Zusammenarbeit mit Menschen lernt und sich kontrolliert weiterentwickeln kann. AIKI ist unser Forschungsprojekt auf dem Weg zu einer neuen Software-Evolution.

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UNSERE ÜBERZEUGUNG

Die nächste Generation von Software beginnt nicht bei null.

Was wäre, wenn Unternehmenssoftware nicht nur funktioniert – sondern versteht, warum sie funktioniert?

In gewachsenen Anwendungen steckt mehr als Quellcode: jahrzehntelange Geschäftslogik, Ausnahmen, Entscheidungen, Beziehungen und das Wissen der Menschen, die mit ihnen arbeiten. Dieses Vermögen geht bei einem vorschnellen Systemwechsel leicht verloren.

Wir stellen deshalb eine andere Frage: Kann künstliche Intelligenz lernen, dieses verborgene Wissen systematisch zu erschließen, dauerhaft zu erinnern und gemeinsam mit Menschen weiterzuentwickeln? Nicht als einmaliger Modernisierungsschritt, sondern als fortlaufender Prozess.

AIKI soll die Grundlagen dafür erforschen. Das Ziel ist nicht, Menschen durch autonome Software zu ersetzen, sondern ihre Kompetenz durch eine lernende, nachvollziehbare und verantwortungsvoll gesteuerte Technologie zu vervielfachen.

DIE SYMBIOSE

Drei Kräfte. Eine gemeinsame Evolution.

Die Zukunft entsteht im Zusammenspiel: Menschen bestimmen den Sinn, AIKI soll Wissen erschließen und Veränderung vorbereiten, bestehende Software trägt ihre bewährte fachliche Identität in die Zukunft.

01 / MENSCH

Der Mensch gibt die Richtung vor

Erfahrung, Kreativität, neue Bedürfnisse und unternehmerische Verantwortung bleiben der Ursprung jeder sinnvollen Veränderung.

02 / AIKI

KI macht Zusammenhänge nutzbar

AIKI soll Wissen aus Code, Daten, Verhalten und fachlichem Kontext verbinden, Hypothesen prüfen und nachvollziehbare Vorschläge entwickeln.

03 / SOFTWARE

Die Anwendung entwickelt sich weiter

Bestehende Systeme sollen ihre Geschäftslogik bewahren und durch geprüfte Änderungen neue Fähigkeiten gewinnen, statt regelmäßig ersetzt zu werden.

04 / ZUSAMMENARBEIT

Ein Kreislauf des gemeinsamen Lernens

Nutzerfeedback, validierte Erkenntnisse und freigegebene Veränderungen sollen das Wissensmodell kontinuierlich erweitern und künftige Entwicklungen verbessern.

DAS LANGFRISTIGE ZIELBILD

Von Softwarepflege zur kontinuierlichen Evolution.

Wir erforschen einen geschlossenen Lern- und Entwicklungsprozess. Jede Stufe soll auf überprüfbaren Erkenntnissen aufbauen – und den Menschen jederzeit in Kontrolle halten.

01

Erkunden

Anwendungen, Schnittstellen, Datenflüsse und tatsächliches Verhalten untersuchen.

02

Verstehen

Geschäftsregeln, Abhängigkeiten und fachliche Absichten nachvollziehbar erschließen.

03

Erinnern

Validiertes Wissen dauerhaft bewahren und mit neuen Erkenntnissen verbinden.

04

Erkennen

Neue Anforderungen, Reibungsverluste und Entwicklungsmöglichkeiten sichtbar machen.

05

Weiterentwickeln

Änderungen entwerfen, ihre Auswirkungen prüfen und kontrolliert testen.

06

Lernen

Freigegebene Ergebnisse und menschliches Feedback in künftige Analysen einfließen lassen.

FORSCHUNGSARCHITEKTUR

Sechs Forschungsbausteine. Ein gemeinsames Wissensfundament.

Hinter der Vision stehen konkrete technische Forschungsrichtungen. Die folgenden Bezeichnungen beschreiben unser Architekturkonzept, nicht sechs bereits fertiggestellte Produkte.

REVIEW

Code und Architektur verstehen

Quellcode, technische Strukturen, Abhängigkeiten und potenzielle Änderungsfolgen analysieren.

KNOWLEDGE

Wissen dauerhaft aufbauen

Fachliche und technische Erkenntnisse mit Herkunft, Kontext und Validierungsstatus in einem wachsenden Wissensmodell verknüpfen.

BEHAVIOUR

Tatsächliches Verhalten erforschen

Anwendungsabläufe, Nutzerinteraktionen und Systemreaktionen untersuchen, um dokumentierte und gelebte Logik zusammenzuführen.

REGRESSION

Bewährte Funktionen schützen

Prüfbare Erwartungen und Regressionstests als Schutz gegen unbeabsichtigte Änderungen der Geschäftslogik erforschen.

EXPLORER

Unbekanntes systematisch erschließen

Fragen und Hypothesen entwickeln, offene Zusammenhänge untersuchen und gezielt weitere Erkenntnisse gewinnen.

VALIDATION

Erkenntnisse und Änderungen absichern

Aussagen, Vorschläge und Ergebnisse anhand von Evidenz, Tests und menschlicher Prüfung validieren.

UNSER HORIZONT

Nicht nur für die nächste Softwaregeneration. Für die nächsten Generationen.

Wir denken über den nächsten Release, die nächste Migration und die nächste technologische Plattform hinaus. Unsere Vision ist Unternehmenssoftware, deren fachliches Wissen nicht mit jeder Technologiegeneration neu aufgebaut werden muss.

Wenn Wissen erhalten, verständlich und weiterentwickelbar bleibt, kann Software über Jahrzehnte mit Menschen und Unternehmen wachsen. Die Perspektive reicht bis ins 22. Jahrhundert – nicht als Prognose, sondern als Anspruch an die Langlebigkeit von Wissen und Systemen.

Nicht die Vergangenheit ersetzen. Ihr die Fähigkeit geben, Zukunft zu werden.
VERANTWORTUNG IST TEIL DER ARCHITEKTUR

Evolution braucht Vertrauen.

Selbstlernende und sich weiterentwickelnde Systeme sind nur dann sinnvoll, wenn ihre Entwicklung überprüfbar und steuerbar bleibt.

Der Mensch entscheidet

Ziele, Grenzen, Freigaben und produktive Veränderungen bleiben in menschlicher Verantwortung.

Geschäftslogik bewahren

Bestehende Regeln und fachliche Identität dürfen nicht unbemerkt verändert werden.

Wissen muss überprüfbar sein

Erkenntnisse benötigen Herkunft, Belege und einen nachvollziehbaren Validierungsprozess.

Veränderungen kontrollieren

Simulation, Tests, Regression und dokumentierte Freigaben gehen jeder produktiven Änderung voraus.

AIKI befindet sich in Forschung und Entwicklung. Die beschriebene Symbiose, das dauerhafte Anwendungswissen und die kontinuierliche Software-Evolution sind Forschungsziele und keine heute verfügbaren oder zugesicherten AIKI-Produktfunktionen.

IB-IT DEVELOPMENT

Die Zukunft bestehender Software beginnt mit einer neuen Frage.

Wie viel Wissen steckt in Ihren Anwendungen – und wie könnte es für kommende Generationen erhalten bleiben?

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